Das Direct-to-Consumer (D2C) Geschäft gibt Möbelmarken die Möglichkeit, ihre Produkte direkt an Endkunden zu verkaufen und den Auftritt entlang der Costumer Journey selbst zu gestalten. Sie können unabhängig von externen Vertriebspartnern Produkte im eigenen Onlineshop präsentieren, ihre Markenwerte vermitteln und eine Beziehung zu ihren Kunden aufbauen.
Doch die Möglichkeit, die eigene Marke selbst zu inszenieren, bedeutet noch nicht, dass sie auch als begehrenswert wahrgenommen wird. Wenn sich die Kommunikation vor allem auf Funktionen und Materialien konzentriert, entscheidet beim Kauf am Ende nur noch der Preis.
Gerade im D2C-Marketing lohnt es sich daher, einen Blick darauf zu werfen, wie es gelingt, Produktbilder so aufzubauen, dass Kunden den wahren Wert dahinter erkennen.
Von der Produktpräsentation zur emotionalen Markenbindung.
Identifikation statt Austauschbarkeit
Wenn die Geschichte eine Person emotional erreicht, kann sie mehr bewirken, als einfach nur Aufmerksamkeit zu erzeugen. Jetzt fließen auch persönliche Überzeugungen, Sympathie und die emotionale Bedeutung der Marke mit in die Bewertung ein. Im Home & Living Bereich geht es vor allem um die Frage, ob das Produkt zu den eigenen Vorstellungen im zuhause passt.
Das kann bei einer Kaufentscheidung die rationalen Rechtfertigungen reduzieren und ein höherer Preis lässt sich dann eher akzeptieren, weil der wahrgenommene Wert über den funktionalen Nutzen hinausgeht. Gerade im D2C-Marketing ist es relevant: Denn je stärker sich eine Marke von vergleichbaren Angeboten abhebt, desto weniger steht allein der Preis im Mittelpunkt.
Storytelling bleibt im Gedächtnis
Neben der emotionalen Bindung beeinflusst eine Geschichte auch, inwiefern sich Menschen an die Marke und das Produkt erinnern. Während reine Produktbilder ein Möbelstück zeigen, sodass Kunden sich vollkommen auf das Produkt fokussieren können, so werden bei emotionalen Lifestylebildern Ereignisse mit dem Produkt verknüpft. So erinnern wir uns eher an einen Mann, der an seinem Geburtstag immer wieder eine extravagante Fliege geschenkt bekommt und seine Sammlung endlich stilvoll in seinem Kleiderschrank einordnen kann, als den Schrank nur vor einem einfachen Hintergrund zu sehen.
Daraus ergibt sich ein strategischer Vorteil für Möbelmarken. Wenn die Zielgruppe sich in derselben Kaufsituation befindet, etwas an ihrem zuhause ändern möchte, so erinnert sie sich vielleicht an diese Geschichte und die Wahrnehmung geht direkt über die reine Produkteigenschaft hinaus.
Wie Möbelmarken Storytelling gezielt einsetzen können
Damit Storytelling seine Wirkung entfalten kann, kommt es darauf an, wie die Geschichte gestaltet ist und wie empfänglich die betrachtende Person dafür ist. Sie sollte an dem authentischen Alltag der Zielgruppe anknüpfen und einen nachvollziehbaren Bezug zum Produkt herstellen. Dabei können verschiedene Ansätze verfolgt werden: Sie können entweder bei den Bedürfnissen und Wünschen der Zielgruppe ansetzen oder konkrete Hindernisse in ihrem Alltag aufgreifen.
Bedürfnisorientiertes Storytelling
Zielerreichung mit Hindernissen
Mach den Wert deiner Möbel sichtbar
Welche Geschichten stecken hinter euren Produkten? Und wie übersetzt man sie in eine Bildstrategie, die im Kopf bleibt und verkauft?
Genau dabei unterstütze ich Marken im Home & Living Bereich.
Von der Strategie bis zur Umsetzung der Produktbilder planen wir jedes Motiv entlang des Kaufprozesses, sodass jedes Bild eine Aufgabe erfüllt und die Kunden emotional erreicht.
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